Rosita Oremek

Acryl- und Aquarellarbeiten

Die Gemälde der Künstlerin spielen häufig mit geometrischen Urformen, manchmal deuten sie Landschaften an. Dabei bleibt die Malerei abstrakt, sie erhält mit ihrer vielschichtigen Oberfläche oft Objekt-Charakter.

Die konsequente Reduktion und Verdichtung von Farbe und Form, die drei geometrischen Urformen Kreis, Quadrat und Dreieck bestimmen den Bildaufbau und überlagern sich oft so, dass die Bildmitte zum Fixpunkt ruhender Bewegung wird.

Geometrie und Gefühl – Gegensätze und Ergänzungen, als Metapher und Bildsprache . Es entstehen mehrteilige Acrylarbeiten, in systematischen Maßen, Wiederholungen, Reihungen, komplementäre Bildpaare, die Analogien aufweisen, anderseits Gegensätze markieren, die einander aber wiederum ergänzen.

In dicken Schichten werden Acryl, Pigmente und Sand mit den Händen aufgetragen und gemischt. Inhalt und Konzept, der formulierten , skizzierten geometrische Komposition, erhalten in der letzten wichtigen Phase des Farbauftrags, durch die Gestik, aus der Spontanität der Körperbewegung heraus, die künstlerische Potenz. Dadurch entstehen Oberflächen matt und rauh, die Spuren eines Spachtels werden sichtbar, schwungvoll und stark, geritzt, markiert, zerfurcht, teilweise wie aufgebrochen, verletzt, eine sinnliche Haut fast wie natürlich gewachsen.

Abstrakte Aquarellbilder „Nass in Nass“ sind spontane, rasche und impulsive Arbeiten, die ein nachträgliches Korrigieren kaum zulassen. Die Aquarell-Mischtechniken sind teilweise mit Kohle, Grafit, Tusche oder Collage überarbeitet.Durch eigene, experimentelle Techniken, mit Folie, Spachtel, Gewebe, Glasscheibe auf Aquarellkarton, entstehen Bilder aus einem inneren Impuls heraus.
Sie sind künstlerisch formulierte Spiegelbilder persönlicher Emotionen, Gedanken und Träume.

4. Kunstausstellung

Ulla und Herbert Johanning laden Sie und Ihre Freunde herzlich zur Vernissage ein

Eröffnung: Sonntag, 2.10.2016 11:00 Uhr

Begrüßung: Herbert Johanning

Einführung: Jürgen Böker

Einmalig im Hallenbau der Firma Multi-Box, Wallücker Bahndamm 7, 32278 Kirchlengern

am 2. und 3. Oktober 2016 von 11 bis 15 Uhr

und im Foyer des Verwaltungsgebäudes vom 2.10. bis zum 4.12.2016

eine retrospektive Sonderausstellung von über 100 Bildern aus 2001 – 2016

Öffnungszeiten Mo – Do 8 – 16 Uhr, Fr 8 – 14 Uhr

Sonntag, den 4.12.2016 ist die Künstlerin von 14 – 16 Uhr vor Ort